Ärztliche Versorgung

Die medizinische Versorgung in den USA ist ausgezeichnet. Allerdings müssen Leistungen der Ärzte und Krankenhäuser sofort in bar oder mit Kreditkarte bezahlt werden, denn ausländische Besucher werden immer als Privatpatient behandelt. Da die Kosten mitunter sehr hoch sein können, ist der Abschluss einer privaten Reisekrankenversicherung dringend zu empfehlen. Auskunft erteilen die Reisebüros und die Privatkassen.
Bei der Einnahme von Medikamenten (auch der Pille) sollte man die Zeitverschiebung beachten. Viele Medikamente, die zu Hause rezeptfrei sind, sind in den USA rezeptpflichtig. Es ist sinnvoll, für ständig benötigte Medikamente eine Rezeptkopie mitzubringen, damit ein Arzt in den USA nötigenfalls Nachschub verschreiben kann. Apotheken (Pharmacy) sind in den Geschäftsstraßen der Innenstädte zu finden, in Vororten meist innerhalb der "Drugstores" in den Shopping Malls, den überdimensionalen Einkaufszentren.



Alkohol

Teilweise recht strenge liquor laws regeln den Ausschank und Verkauf von Alkohol. So ist es zum Beispiel strafbar, Alkohol im Auto zu trinken, offene Flaschen müssen in den Kofferraum. Grundsätzlich dürfen in Florida alkoholische Getränke (auch Bier) nur an Erwachsene über 21 Jahre verkauft werden – eine Ausweiskontrolle ist in den Bars durchaus üblich. Bier und Wein sind in Lebensmittelläden zu erhalten, härtere Sachen werden nur in speziellen liquor stores verkauft. Wenn Sie im Restaurant Wein trinken möchten, sollten Sie darauf achten, dass es eine Lizenz (license) hat.


Behinderte

Die Vereinigten Staaten sind ein sehr behindertenfreundliches Reiseland. Überall gibt es Aufzüge, Rampen für Rollstuhlfahrer, besondere Parkplätze (handicapped parking) und in sämtlichen öffentlichen Gebäuden auch behindertengerechte Toiletten. Bei allen größeren Mietwagenfirmen (z.B. Avis, Hertz) kann man auf Anfrage einen Leihwagen mit Handbetrieb reservieren. Nahezu jedes Ferienhotel und auch die größeren Motels besitzen zumindest einige behindertengerechte Zimmer.


Benzin

Da Benzin in den USA nicht wie in England "petrol" sondern "gas" genannt wird, heißen die Tankstellen "gas-stations". Obwohl schon teilweise in Litern abgerechnet wird, ist die "US-Gallon" (3,785 Liter) noch die am weitesten verbreitete Maßeinheit beim Benzinverkauf.


Diplomatische Vertretungen

Botschaften der USA befinden sich in Bonn, Wien und Bern, Konsulate in Berlin, Frankfurt/M., Hamburg, München, Stuttgart, Salzburg und Zürich. Die Botschaften Deutschlands, Österreichs und der Schweiz liegen sämtlich in Washington, D.C. Bei Passverlust und anderen Fällen in Florida wendet man sich am besten an folgende Adressen:
Deutsches Generalkonsulat, 100 N. Biscayne Blvd., Miami, FL 33132
Tel: (305) 358-0290, Fax: 358-0307.
Österreichische Botschaft, 3524 International Court N. W., Washington, D. C. 20008, Tel.: (202) 895-6700, Fax: 895-6772
Schweizerisches Generalkonsulat, 1275 Peachtree St. N.E., Suite 425, Atlanta, GA 30309,
Tel: (404)870-2000, Fax: 870-2011


Einkaufen

In den Läden der Tankstellen und in den weit verbreiteten "Circle-K-Stores" entlang der Highways findet man allen nötigen Reisebedarf, kleine Snacks und kalte Getränke. Das eigentliche Shopping aber findet in den Malls statt. Riesigen, meist überdachten und klimatisierten Einkaufspassagen, die oft an die 250 Warenhäuser und Boutiquen beherbergen. Freizeitkleidung, Jeans und Sportartikel werden hier in großer Auswahl angeboten – und das meist preiswerter als zu Hause. Sehr beliebt und typisch als Mitbringsel sind Baseball-Mützen und T-Shirts mit klassischen Disneyfiguren bedruckt, ebenso verschiedenartige bunte Muscheln, die man u. a. an den Stränden der Westküste selbst sammeln kann. Die in den zahlreichen Muschelläden angebotenen Stücke kommen oft gar nicht aus Florida, und manche Muschelarten – wie auch Krokodil- oder Schlangenlederartikel – sind durch das Washingtoner Artenschutzabkommen für die Einfuhr in Deutschland verboten.


Elektrizität

110 Volt Wechselstrom. Für mitgebrachte elektrische Geräte (Fön, Rasierapparat) ist ein Zwischenstecker erforderlich, den man sich am besten schon zu Hause besorgt. (Flughafen)


Fauna und Flora

Bitte bedenken Sie, dass gerade in den Fernreisezielgebieten die Tier- und Pflanzenwelt sich von der heimischen unterscheidet. So interessant und faszinierend sie sein mag, so birgt sie auch Gefahren in sich, die wir nicht gewohnt sind. Seien dies Alligatoren, Skorpione, Schlangen oder auch Haie. Normalerweise besteht durch diese keine Gefahr, man muss aber auch manchmal seine Bewegungsfreiheit etwas einschränken, um das Risiko nicht herauszufordern. Hierzu ist natürlich auch Voraussetzung, dass man sich mit dieser fremden Welt etwas auseinandersetzt, damit man die Gefahren kennt. Informieren Sie sich also anhand von Reiseführern vor Antritt Ihrer Reise, am besten schon bei der Auswahl des Zielgebietes und bedenken Sie, dass solche Informationen nicht in den Reisekatalogen aufgenommen werden können, da es den Rahmen der Kataloge sprengen würde.


Feiertage

New Year`s Day (1. Januar); Martin Luther King Day (3. Montag im Januar); Presidents Day (3. Montag im Februar); Memorial Day (Heldengedenktag, letzter Montag im Mai); Independence Day (Tag der Unabhängigkeit, 4. Juli), Labor Day ( Tag der Arbeit, 1. Montag im September); Columbus Day (2. Montag im Oktober), Veterans Day (Soldatengedenktag, 11. November), Thanksgiving Day (Erntedankfest, 4. Donnerstag im November), Christmas Day (25. Dezember).

Darüber hinaus gibt es noch regionale Feiertage. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so ist meist der folgende Montag frei. An den langen Wochenenden von Memorial Day und Labor Day unternehmen viele Amerikaner einen Kurzurlaub, man sollte daher für diese "Holiday Weekends" die Unterkunft schon vorab buchen. An den großen staatlichen Feiertagen sind meist nur Behörden, Büros, manche Museen und die Postämter geschlossen. Läden und Shopping Malls bleiben geöffnet und bieten meist sogar Sonderverkäufe.


Führerschein

Um in den USA mit einem Auto oder einem Wohnmobil fahren zu dürfen, benötigen Sie nur einen deutschen Führerschein der Klasse 3. Wir empfehlen jedoch, auch einen internationalen Führerschein mitzuführen. Motorradfahrer, bitte beachten Sie die Bedingungen der jeweiligen Vermieter in den Katalogen.


Fotografieren

Farb- und Diafilme (meist Kodak) sind in Fotogeschäften und vielen Souvenirläden erhältlich. Die Preise liegen etwas höher als in Deutschland.


Geld und Währung

Die Währungseinheit ist der Dollar ($) = 100 Cents. Den aktuellen Wechselkurs erfragen Sie am besten bei der Bank.

Im Umlauf sind derzeit folgende Münzen: Penny (1 Cent), Nickel (5 Cents), Dime (10 Cents) und Quarter (25 Cents). Half-Dollar- und 1-Dollar-Münzen sind sehr selten. Banknoten gibt es im Wert von 1, 2, 5, 10, 20, 50 und 100 Dollar.

Da alle amerikanischen Banknoten gleich groß und von gleicher grünlicher Farbe sind, kann es besonders am Anfang der Reise zu Verwechslungen kommen. Es schadet übrigens nicht, einen kleinen Vorrat an Quarters zu horten. Man braucht sie zum Telefonieren, für Parkuhren, Getränkeautomaten etc.

Die Ein- und Ausfuhr von Fremd- und Landeswährung ist keinen Beschränkungen unterworfen, allerdings muss man bei der Ein- und Ausreise eine Deklaration ausfüllen, wenn man mehr als $10.000 in Zahlungsmitteln (Bargeld, Reiseschecks etc.) mit sich führt.

Für die Reisekasse empfiehlt sich eine Kreditkarte (u.a. Visa, Eurocard) und Dollar-Reiseschecks sowie ein kleiner Barbetrag in Dollar. Dollar-Reiseschecks werden in Läden, Restaurants und Hotels wie Bargeld akzeptiert, und man erhält das Wechselgeld bar zurück. Kreditkarten werden nahezu überall angenommen, man erspart sich bei der Automiete die Hinterlegung einer Kaution, im Hotel eine Vorauszahlung, und bei Notfällen, z.B. einem Krankenhausaufenthalt ist man automatisch kreditwürdig.

Europäische Währungen werden nur an den Flughäfen, in einzelnen Wechselstuben großer Städte und in den großen Hotels umgetauscht – allerdings meist zu einem schlechten Kurs. Eurocheques sind in den USA unbekannt.


Informationen

Allgemeine Auskünfte und Unterlagen für die Reisevorbereitung erhält man im Reisebüro. Ein Fremdenverkehrsamt der USA gibt es derzeit nicht.

Spezielle Broschüren über Florida, Landkarten, Unterkunftsverzeichnisse und Veranstaltungskalender verschickt die offizielle Vertretung Floridas in Deutschland:

Florida Division of Tourism, Schillerstraße. 10, 60313 Frankfurt am Main.

Tel: (069)131 0732  Fax: (069)131 0647

Vor Ort helfen die Chamber of Commerce oder – in größeren Städten – das Convention & Visitors Bureau mit Stadtplänen und Auskünften weiter. Sehr hilfsbereit sind auch die Rangers in den Visitor Centers der State und National Parks (gute Tipps für Wanderungen, Karten etc.)


Klimaanlagen

In den USA sind in Hotels, Restaurants u. Bussen fast immer Klimaanlagen eingeschaltet, die nicht immer ganz geräusch- und zugfrei sind. Wir empfehlen daher, immer eine leichte Strickjacke/Pulli mitzunehmen.


Kultur

Es wird nicht mehr lange dauern bis die Region St. Petersburg/Clearwater das Kulturzentrum Floridas geworden ist. Bereits jetzt gibt es kein anderes Strandgebiet in Florida, welches nicht nur vielfach ausgezeichnete Strände sondern auch Museen, Kunstgallerien, darstellende Künste sowie zahlreiche spezielle Kulturveranstaltungen bietet.


Lage und Landschaft

Florida, der südlichste Staat auf dem amerikanischen Festland, erstreckt sich zwischen dem 24. Und 31 Grad nördlicher Breite. Das entspricht in der Alten Welt etwa der Lage von Ägypten, zwischen Luxor und Alexandria, am Südrand des Mittelmeer. Der weitaus größte Teil des insgesamt rund 150 000 km² großen Staates liegt auf einer gut 800 km langen Halbinsel, die im Osten vom Atlantik, im Westen vom Golf von Mexiko und im Süden vom Karibischen Meer begrenzt wird. Nur im äußersten Norden hängt dieser Landzipfel mit einem schmalen "Stiel" am Festland – daher rührt auch der Name "panhandle, "Pfannenstiel" für den Nordwesten Floridas.

Durch die meerumschlungene Lage ist kein Punkt Floridas weiter als 100 km von einer der Küsten entfernt. Die meisten Städte und Ferienzentren liegen ohnehin direkt an den Buchten und langen Stränden am Atlantik oder Golf – 1800 km Sandstrände sind es übrigens insgesamt! Aber auch im Inland ist Wasser nie weit: Das Landschaftsbild im Binnenland Zentralfloridas wird von großen Seenplatten bestimmt. Tief eingeschnittene Flusstäler oder Berge wird man in Florida vergeblich suchen. Der gesamte Staat ist bis auf wenige Hügel von Küste zu Küste völlig platt.

Trotz der flachen Landschaft sind die beiden Küsten Floridas höchst unterschiedlich: Die Westküste am Golf von Mexiko wird von großen, oft mit Inseln übersäten Buchten zergliedert. Im Norden und Süden ist die weitgehend flache Golfküste meist sumpfig, doch in der mittleren Region zwischen St. Petersburg und Naples finden sich einige der schönsten Strände des Landes.

Die Atlantikküste im Osten verläuft dagegen wie ein einziger, immens langer Strand fast schnurgerade von Miami bis St. Augustine. Zahlreiche lang gestreckte Düneninseln, die sogenannten barrier islands, schützten das Festland vor den Brechern des Atlantik nach Nordwesten bis Europa. In geologischer Hinsicht ist die Halbinsel Florida noch jung, sie ist sogar der jüngste Teil Nordamerikas. Der Gesteinsockel selbst entstand bereits vor Hunderten von Millionen Jahren als sich am Rande der nordamerikanischen Kontinentscholle in einem flachen Urmeer dicke Schichten von Muschel- und Korallenkalk ablagerten – Florida wurde sozusagen "sanft" unter Wasser geboren. Vor etwa 20 bis 30 Millionen Jahren stieg die Halbinsel aus dem Meer. Während der letzten Eiszeiten dann, als der Meeresspiegel weit niedriger war als heute, lagen große Teile des Festlandschelfs trocken – Florida hatte damals eine etwa doppelt so große Fläche wie heute. Vor etwa 5000 Jahren schließlich nahm die Halbinsel ihre heutige Form an.


Mietwagenbuchungen

Bitte beachten Sie, dass Mietwagen-Reservierung grundsätzlich im 24-Stunden-Takt abgerechnet werden. Zusatzstunden oder Zusatztage sind vor Ort meistens erheblich teurer.

Bei den meisten Autovermietern wird man Ihnen den Abschluss einer so genannten "Fuel-option" anbieten. Hier kaufen Sie den ersten Tankinhalt zu einem Preis, wie er üblicherweise an Tankstellen mit Bedienung zu zahlen ist. Der Vorteil besteht darin, dass sie den Wagen völlig leer gefahren an die Vermietstation zurückbringen können, die lästige Suche nach einer Tankstelle in der Nähe des Flughafens kurz vor dem Rückflug entfällt. Bitte beachten Sie, dass hier keinerlei Erstattung für einen eventuellen Tankinhalt gewährt wird. Wenn Sie sich gegen die "Fuel-option" entscheiden, müssen Sie dies beim Anmieten ausdrücklich sagen. Sie erhalten den Wagen dann voll getankt ohne Aufpreis, müssen ihn aber ebenfalls voll getankt zurückbringen (ansonsten zahlen Sie erheblich mehr als an der Tankstelle).


Notruf

In ganz Florida kann man über die gebührenfreie Notrufnummer "911" oder den Operator "0" in allen Notfällen rund um die Uhr Hilfe rufen. Je nach Sachlage werden Polizei, Feuerwehr oder Notarzt geschickt.

Falls Sie in einer Notlage Geld von zu Hause nachsenden lassen müssen, so können Sie das über die Telegrafengesellschaft "Western Union" veranlassen, die meist innerhalb von 24 Stunden telegrafische Überweisung ausführt (Nummer siehe Telefonbuch).


Öffnungszeiten

Die meisten Geschäfte sind Montag bis Samstag von 9 bis 10 Uhr morgens bis 18 Uhr geöffnet, die Shopping Malls von 10–19 Uhr sowie von Donnerstag bis Samstag auch bis 21 Uhr und sonntags von 12 – 17 Uhr. Einige Restaurants und Lebensmittelläden halten ihre Türen oft sieben Tage die Woche rund um die Uhr offen. Banken sind in Florida im allgemeinen von 9 – 15 Uhr, Museen erst gegen Mittag. Die großen Vergnügungsparks und Ozenarien haben dagegen täglich mindestens bis 18 Uhr, an Wochenenden und in der Hochsaison bis 21 Uhr oder gar bis Mitternacht geöffnet.


Parken

Generell bieten viele Hotels einen Park-Service (Valet Parking) für ihre Gäste an (Kosten US$6-10 pro Tag). In den Städten sind, wie auch in Europa, Parkuhren oder gebührenpflichtige Parkhäuser üblich. Dagegen bieten sehr viele große Einkaufscenter auch kostenlose Parkmöglichkeiten an.


Post

Postämter sind meist von Montag bis Freitag 8–18 Uhr geöffnet, samstags von 8–12 Uhr. Briefmarken erhält man auch häufig in Souvenirläden, an der Hotelrezeption oder an den kleinen Postschaltern in manchen Supermärkten. Die Beförderungszeit für eine Karte in die Heimat beträgt etwa 5–7 Tage. Wichtige Post oder Pakete können Sie auch mit den privaten Diensten "Federal Express" oder "UPS" befördern lassen. Das ist zwar teurer, doch dafür kommt die Sendung auch garantiert innerhalb von zwei Tagen in Europa an.


Rauchen

Aufgrund amerikanischer Bestimmungen ist das Rauchen auf Transatlantikflügen in die USA mit Linienfluggesellschaften und generell auf inneramerikanischen Strecken untersagt. Des weiteren gilt ein Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden, wie Flughäfen, in Restaurants und Hotels. In den Reisebussen besteht meist auch ein Rauchverbot. Es werden regelmäßig Pausen eingelegt.


Reisevorbereitung

Damit Sie unbeschwert starten können, prüfen Sie bitte zuerst die Reiseunterlagen, die Sie bekommen haben. Sind alle Flugtickets, Gutscheine für Hotels, Mietwagen u.ä. enthalten? Bei den geringsten Unstimmigkeiten sprechen Sie bitte sofort mit Ihrem Reisebüro.


Sport

Tennis, Golf, Segeln, Kanufahren, Wandern, Reiten und Fischen ist überall möglich. Dazu das ganze Jahr über Zuschauersport wie Fußball, Baseball, Jai-Alai, Polo, Hunde-, Pferde- und Autorennen. Wassersport wie Surfen, Tauchen, Wasserskilaufen oder einfach nur Schwimmen gehört in Florida zum Alltag.


Strand

Im puritanischen, familiensinnigen Amerika gibt man sich an den Stränden meist sehr prüde: Gewagte Bikinis und knappe Badehosen sind zwar durchaus gern gesehen, aber zumeist tragen sogar die Herren bermudashort-lange Badehosen. Oben ohne zu bräunen ist verpönt, FKK nur in einigen wenigen Privat-Clubs erlaubt. An den etwas kosmopolitischeren Stränden wie etwa in Miami hat sich allerdings mittlerweile durchgesetzt, dass oben ohne geduldet wird. Überall sonst und besonders in ländlichen Regionen sieht sich, wer nahtlose Bräune sucht, schnell mit den staatlichen Ordnungshütern konfrontiert.


Steuer

Die "Mehrwertsteuer", genannt sales tax, ist in den USA nie im ausgeschilderten Preis oder auf der Speisekarte enthalten, sondern wird erst beim Bezahlen an der Kasse des Geschäftes, Restaurants oder Hotels hinzuaddiert. In ganz Florida gilt eine Verkaufssteuer von 6%, einzelne Bezirke und Städte dürfen noch Zusatzsteuern von bis zu 1% erheben.


Telefon

Telefonzellen findet man in allen Restaurants, Hotels und an den meisten Tankstellen – jedoch nicht bei der Post. Ortsgespräche (local calls) sind völlig problemlos: Hörer abheben, 25 Cents einwerfen und die (immer siebenstellige) Nummer wählen. Die örtliche Auskunft erreicht man unter der Nummer "411". Ferngespräche (long distance calls) vermittelt der operator ("0"); man kann aber auch durchwählen, wenn man die Vorwahlnummer kennt. Auch Auslandsgespräche (overseas calls) kann man direkt führen. Vorwahl: Bundesrepublik 01149, Österreich 01143, Schweiz 01141 – dann Ortswahl ohne die erste Null, dann die Teilnehmernummer. Bei allen Fragen hilft das "Fräulein vom Amt" unter der "0".

Um vor allem bei Ferngesprächen dem lästigen Münzsammeln zu entgehen, kann man sich vorab eine amerikanische Telefonkarte besorgen. Se ist kostenlos erhältlich, wenn man eine der gängigen Kreditkarten besitzt (Auskunft bei AT&T in Deutschland unter Tel. 0130-838888). In den USA sind collect calls (R-Gespräche) und person-to-person-calls (Gespräche mit Voranmeldung) üblich. Ein R-Gespräch in die Bundesrepublik ist über die deutschsprachige Vermittlung 1-800-292-0049 möglich (der Angerufene zahlt das Gespräch, oder man rechnet über eine Telekarte der Deutschen Telekom ab). Eine weitere Besonderheit sind die kostenlosen 1-800-Nummern, über die man bei Hotels, Fluggesellschaften oder Autovermietern Reservierungen vornehmen kann.


Umwelt

Wir wollen dafür eintreten, dass nicht die Umwelt für unseren Urlaub bezahlen muss: Auch Sie können dazu in folgenden Punkten beitragen:

Wasser sparen: Wasser ist ein kostbares Gut. Bitte gehen Sie deshalb bewusst und sparsam mit dem Wasser um! Im Urlaub haben Sie natürlich Anspruch auf Komfort, aber müssen Handtücher und Bettwäsche so oft gewechselt werden?

Energie sparen: Bitte achten Sie darauf, Licht, Klimaanlage und sonstige Energieverbraucher abzuschalten, bevor Sie das Hotelzimmer verlassen. Strom sparen ist umweltfreundlich.

Land und Leute respektieren: Andere Länder, andere Sitten. Respektvolles Verhalten gegenüber Gastgebern trägt dazu bei, dass Kultur und Eigenart eines Landes erhalten bleiben.


Verkehrsregeln

Rechtsverkehr; Bitte besonders beachten:

Wenn die Blinkanlage eines haltenden Schulbusses eingeschaltet ist, darf dieser nicht überholt werden. Fußgänger haben ebenfalls Vorrang. Geschwindigkeitsbeschränkungen: 55 mph bis teilweise 70 mph. s. Die Einhaltung der Geschwindigkeitsbegrenzung wird streng kontrolliert. Gurtpflicht gilt in allen USA Staaten. Parken Sie nie vor einem Wasserhydranten, Ihr Wagen kann abgeschleppt werden.


Zeit

Im größeren Teil Floridas gilt die Eastern Standard Time, die gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit um 6 Stunden zurückliegt (MEZ minus 6 Stunden). Die Region des Panhandle westlich von Tallahassee liegt in der Zone der Central Time (MEZ minus 7 Stunden). Von Anfang April bis Ende Oktober ist wie in Europa Sommerzeit (daylight saving time), d.h. die Uhren werden um eine Stunde vorgestellt. Bei Zeitangaben in Amerika werden die Stunden von 0-12 Uhr mit dem Zusatz a.m. (ante meridien = vormittags), die Stunden von 12–24 Uhr mit p.m. (post meridien = nachmittags) näher bezeichnet. Demnach heißt 15 Uhr
also 3 p.m.

Zoll
Alle Gegenstände für den persönlichen Gebrauch können zollfrei eingeführt werden. Zollfrei sind ferner 200 Zigaretten oder 50 Zigarren oder 2 Kilo Tabak sowie 1 Liter alkoholische Getränke und Geschenke im Wert von $100. Blumen und frische Lebensmittel aus tierischen und pflanzlichen Erzeugnissen (Obst, Wurst) dürfen nicht eingeführt werden.
 

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Land und Leute

E-Mail an Floridavillen Tel.: +1 (239) 823 9850 - Fax.: +1 (305) 675-2370 Deutschland: Telefon: +49 (8042) 910813 Fax: +49 (8042) 9443
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